Hermynia Zur Mühlen
Hermynia Zur Mühlen, geboren 1883, entstammte der hochadeligen Familie Folliot Crenneville de Poutet, die seit Generationen im Dienste der Habsburger stand. 1907 heiratete sie den baltischen Junker Viktor Zur Mühlen. Im Baltikum lernte sie das grausame russische System der Leibeigenschaft kennen. Die Ausrufung der Revolution in Rußland ließ sie an eine bessere Zukunft glauben: In Berlin wurde die "rote Gräfin" in den 20er Jahren schnell zu einer der bekanntesten Kolumnistinnen in der linken Presse und machte sich auch als Übersetzerin (z.B. von Upton Sinclair) einen Namen. 1951 starb Hermynia Zur Mühlen völlig verarmt und weitgehend vergessen in Hertfordshire/Großbritannien, wohin sie in Etappen vor dem Nationalsozialismus geflohen war.
Unsere Töchter, die Nazinen
ZurMühlen, Hermynia: Unsere Töchter, die Nazinen.
Roman
Promedia 2000. 192 S. 21 x 14,9. brosch.
Ewiges Schattenspiel
ZurMühlen, Hermynia: Ewiges Schattenspiel.
Roman
Promedia 1996. 256 S. 21 x 14. brosch.
Als der Fremde kam
ZurMühlen, Hermynia: Als der Fremde kam.
Exilroman
Promedia 1994. 304 S. brosch.
