Product Information
ISBN: 978-3-85371-480-5 Kategorie: Frauen.Schachinger, Marlen (Hg.): Fragmente: Die Zeit danach.
Eine Anthologie der Edition Arthof
Promedia 2020. 248 S. 14,8 x 21. geb.
€ 24,90. ISBN: 978-3-85371-480-5
Mit Beiträgen von Corinna Antelmann, Judith Auer, Katharina Goetze, Andrea Grill, Elisabeth R. Hager, Silvia Hlavin, Rebecca Heinrich, Marianne Jungmaier, Julia D. Krammer, Ursula Laudacher, Melamar, Cordula Nossek, Karin Peschka, Antje Rávic Strubel, Marlen Schachinger, Sara Milena Schachinger, Siljarosa Schletterer, Angelika Stallhofer, Katharina Tiwald und Renate Welsh.
Hier ist die Buchpräsentation zu finden, bei der Julia D. Kammer, Sara Milena Schachinger, Anfelika Stallhofer und Marlen Schachinger Auszüge aus dem Buch vorlesen.
Covid-19 und das Corona-Virus haben in diesem Buch Platz- und Auftrittsverbot. Keine Jammerlappenliteratur, keine Trauergesänge, keine Klagelieder. 20 Schriftstellerinnen werfen in Form von Erzählungen, Essays, Dramoletten, Gedichten und Graphic Stories einen Blick auf das Danach. Auf eine Zeit nach der Krise.
Die Herausgeberin
Marlen Schachinger, geboren 1970 in Oberösterreich, lebt und arbeitet als freiberufliche Literatin in Niederösterreich und Wien. Zuletzt erschien vor ihr im Promedia Verlag: „Kosovarische Korrekturen“ (2019).
24,90 €
Schachinger, Marlen (Hg.): Fragmente: Die Zeit danach.
Eine Anthologie der Edition Arthof
Promedia 2020. 248 S. 14,8 x 21. geb.
Ein Buch, das sich in zwanzig weiblichen Stimmen mit der Zeit nach der Corona-Krise beschäftigt. Darüber nachdenkt, was bleiben, was sich verändern wird. Darüber, wie sich Fragmente einer Krise in einer Persönlichkeit festsetzen. Das Dank einer Crowdfunding-Kampagne überhaupt existiert. Und zu dem es den Dokumentarfilm „Arbeit statt Almosen“ gibt. In diesem sprechen die Autorinnen während des Auftrittsverbots zur Zeit des Lockdown im Frühjahr 2020 über die Lebens- und Arbeitsbedingungen von SchriftstellerInnen in der `Kulturnation´ Österreich. In anderen Ländern sieht die Situation nicht besser aus, nebenbei bemerkt.
https://www.gute-literatur-meine-empfehlung.de/, Jänner 2021
Doch, doch, es wird sie geben, die Zeit nach dem Virus. Und dann wird vieles geschrieben werden über die Tage des Lockdowns, das Tragen von Masken und von Einschränkungen auf allen Ebenen. Doch es geht auch anders, ohne Jammerei, ohne Trauer oder Schuldzuweisungen. (…) Ein Buch für geistreiche Stunden – auch während der jetzigen Krise.
Kunststoff, Dezember 2020
Marlen Schachinger, Initiatorin des Buchs und auch des dazugehörigen Dokumentarfilms, rechnet mit der österreichischen Literaturlandschaft ab (…). Die im Frühjahr aufgrund von Covid entfallenen Lesungen bezeichnet sie als „Berufsverbot“, die Situation habe sich seitdem nur teilweise, aber nicht ausreichend verbessert. Sie ortet außerdem eine Benachteiligung von Frauen im österreichischen Literaturwesen: „Die Literaturwissenschafterin in mir verlangte nach einer Überprüfung: Fakten. Ich zählte aus, österreichische Verlagsprogramme, und kam für die Verhältnisse hierzulande zu dem gleichen niederschmetternden Ergebnis wie die deutschen Kolleginnen, die #vorschauenzählen initiiert hatten: 66% Autoren, 34% Autorinnen hatten 2019 gemäß »Die Literaturen« im Bereich Belletristik in österreichischen Verlagen publiziert.“ Auch die Tantiemenhöhe sei zu gering.
Radio Oberösterreich, 08.10.2020
„Arbeit statt Almosen“ heißt das Projekt das Marlen Schachinger gemeinsam mit ihrem Partner ins Leben gerufen hat. Dahinter steht eine grundlegende Überlegung, wie sie erläutert: „Wir klopfen nicht bei der Politik an und betteln. Ich will nicht betteln, ich brauche auch keine Almosen, ich will arbeiten.“ Für ihr Projekt gewann sie 20 Autorinnen, die Texte für eine Anthologie verfassen und dafür bezahlt werden. Um das Projekt zu finanzieren, wandte sich Schachinger an jene Menschen, die für Schreibende besonders wichtig sind: die Leser*innen: Über ein Crowdfunding via Internet sammelte sie mehr als 20.000 Euro. Die Anthologie soll im Spätherbst erscheinen. Sie erzählt dazu: „Es soll inhaltlich darum gehen, wie [man] eine Situation im Leben, die man als Krise bezeichnen könnte, durchwandert, vor allem aber, wie sich Fragmente von Krisen in den Persönlichkeiten festsetzen, so dass sie später immer wieder auftauchen. Wie kleine Splitter, die unter der Haut stecken und die da bleiben.“
Irene Binal, Deutschlandfunk, 19.09.2020
„Wir wollen darüber Geschichten erzählen, welche Kraft aus einer Krise erwachsen kann“, sagt Schachinger. In „Fragmente – die Zeit danach“ geht es aber nicht nur um Covid-19. „Krisen gibt es mehr als genug, wirtschaftliche, persönliche, politische. Wir pendeln von Pay- und Gender-Gyp zum Klima, nehmen Altersarmut ins Visier und suchen Alternativen in der Beziehungskrise, verlieren den Kopf beim Shoppingwahn oder begegnen anderen, die uns in die Krise bringen (…), so Schriftstellerin Schachinger.
Oberösterreichische Nachrichten, 02.05.2020
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